Einladung: Touristisches Entwicklungskonzept (TEK) Lübecker Bucht 2030 mitgestalten

André Rosinski, Vorstand der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB)

Die TEK 2030-Auftaktveranstaltung in Scharbeutz kann hier per Live-Stream im Internet verfolgt werden. Am 9.12.2019 startet um 18:00 Uhr in diesem Videofenster die Live-Übertragung:

„Wie sollen sich die Orte in der Lübecker Bucht in den nächsten zehn Jahren entwickeln?“ Bei der Beantwortung dieser Frage können und sollen sich möglichst viele Menschen, die hier leben und arbeiten, beteiligen.

Ihre Ideen und Anregungen sollen in ein Touristisches Entwicklungskonzept (TEK) für die Lübecker Bucht für die nächsten zehn Jahre einfließen, das die Orte von Scharbeutz über Haffkrug und Sierksdorf bis nach Neustadt mit Pelzerhaken und Rettin sowie das dazugehörende Binnenland einschließt.

Die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (TALB) lädt dazu alle Interessierten zur Mitarbeit in drei Workshops in Scharbeutz, Sierksdorf und Neustadt, jeweils von 18 bis 21 Uhr ein.

Die Auftakt-Veranstaltung findet

  • am Montag, 09.12.2019, in Scharbeutz im großen Saal des Kurparkhauses statt,
  • es folgen Sierksdorf einen Tag später, am Dienstag, 10.12.2019, im Haus des Gastes,
  • und Neustadt Anfang nächsten Jahres, am Dienstag, 14.01.2020,
    in der Mensa der Jacob-Lienau-Schule.

Dazu André Rosinski, Vorstand der TALB: „In diesen Workshops geht es darum, dass wir zusammen mit einem Beratungsbüro gerade dabei sind, einen roten Faden auszuarbeiten, wie die touristische Entwicklung in den kommenden zehn Jahren für unsere Region aussehen soll und wird.“

Es ist später das zentrale Papier, das grundlegend dafür ist, wie sich die Orte im Einzugsbereich der TALB entwickeln und auch Grundlage für Fördermittel.

Es ist ein Dachkonzept, in dem es u. a. auch um die Infrastruktur, die Mobilität und um das Thema Digitalisierung der Lübecker Bucht unter Berücksichtigung des Tourismus geht.

„Es ist also kein Konzept für reine Aktivitäten der TALB“, betont André Rosinski und ergänzt: „Es werden Vorschläge gebündelt, die von den Gemeinden, den Tourismus-Service-Betrieben und von der TALB kommen sowie letztendlich – und das ist mir an dieser Stelle sehr wichtig – auch von den Bürgerinnen und Bürgern.“

Darum hofft er auf eine rege Beteiligung der Menschen,
die in den Orten leben und arbeiten.
„Wir wollen gemeinsam Maßnahmen diskutieren, die für ein Gleichgewicht
zwischen Tourismus und der Lebensqualität in den Orten sorgen.“

Als Stichworte nennt er dazu Entwicklung von Ideen, die zur Verkehrs-Entlastung der Ortskerne in der Hauptsaison führen, die Ansiedelung neuer Hotels und den daraus entstehenden Wettbewerb oder – auch für die Einwohnerinnen und Einwohner verträgliche – Attraktivitätssteigerungen von Orten, die nicht so stark frequentiert werden, wie beispielsweise ein Hot Spot wie Scharbeutz.

„Wenn viele mitdenken, finden wir sicherlich viele Ansatzpunkte, die einerseits die Touristenströme etwas entzerren und andererseits zu neuen Attraktivitätssteigerungen führen“, setzt André Rosinski auf die Ideenfindung vieler Köpfe.

Der Ablauf der Workshops

Zu Beginn jeder Veranstaltung wird die Agentur, die den Findungsprozess des Touristischen Entwicklungs- Konzeptes begleitet, in einem Einführungsvortrag mit einem „Blick von außen“, die Ausgangs-Situation beschreiben.

Auf dieser Grundlage werden im Folgenden in einzelnen Arbeitsgruppen in allen Orten Vorschläge zusammengetragen.

Nach der letzten Veranstaltung in Neustadt Anfang 2020 werden konkrete Projekte entwickelt und im Frühjahr des kommenden Jahres werden die Ergebnisse präsentiert. „Damit auch jeder nachvollziehen kann, was aus seinen Anregungen geworden ist“, erläutert André Rosinski.

Die Einbeziehung von Timmendorfer Strand

In dem so entstehenden Gesamtkonzept wird auch ein Blick auf das Ortsentwicklungskonzept von Timmendorfer Strand geworfen.

„Es wird insofern zu einem abgestimmten Konzept kommen, dass wir uns die dort entwickelten Projekte anschauen und bewerten, wie sie zu unseren passen und wo sich Möglichkeiten zu Ergänzungen oder einer Zusammenarbeit ergeben“, konkretisiert André Rosinski.

„Der Schwerpunkt“, so macht er noch einmal deutlich, ist aber die zukünftige Entwicklung der Orte zwischen Scharbeutz und Neustadt und das aktive Mitwirken maßgeblich, um bei der Zukunftsgestaltung neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch die Bedürfnisse der hier Ansässigen berücksichtigen zu können.“